Europas Grenzen, Migration und was wir nicht mehr sehen: Zehn Jahre nach der Flüchtlingskrise reist der Journalist Anders Redder, um zu verstehen, wie Europa zur Festung Europa wurde. Von der Sahelzone Afrikas bis zu Europas Außengrenzen trifft er auf Menschen auf der Flucht, von Konflikten gezeichnete Gemeinschaften und Politiker, die hinter Stacheldraht, Grenzmauern und einer immer härteren Migrationspolitik ein neues Europa gestalten.
In diesem Autorengespräch nimmt Anders Redder das Publikum mit an die Orte, an denen Europas Grenzen Realität werden. Anhand persönlicher Geschichten, Reportagen und politischer Analysen untersucht er, was seit der Flüchtlingskrise in Europa geschehen ist und warum so vieles davon fernab der Öffentlichkeit stattfindet. Gleichzeitig wirft das Gespräch eine grundlegendere Frage auf:
Was geschieht mit einer Gesellschaft, wenn wir die Verbindung zu dem verlieren, was am Rande liegt, sowohl geografisch als auch menschlich?
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